Volleyballgruppe

Jeden Montag zwischen 17:00 und 19:00 Uhr treffen sich die Hobbyvolleyballer zum Training in der Turnhalle der 16. Mittelschule in der Konradstr. 67.
Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind herzlich willkommen!
Neben dem Spaß am Trainieren und Spielen, bestreiten wir auch das ein oder andere Turnier und pflegen so gute Kontakte zu anderen Sportlerinnen und Sportlern.
Schlaflos in Dresden
Am ersten Freitag des Dezembers stand wieder einmal das Mitternachtsturnier in Dresden auf dem Plan. Dieses Turnier gehört ganz fest in unseren Terminkalender. Durch die vielen Mannschaften (36. Teams) und die super Organisation, sowie der Tatsache, dass es die ganze Nacht durch geht, ist es etwas Besonderes.
Da wir in diesem Jahr sehr viele neue Spieler begrüßen durften, konnten wir zum ersten Mal zwei Mannschaften für dieses Turnier anmelden. Also sind wir zu zwölft nach Dresden gefahren. Ein unbeschreibliches Gefühl mit so vielen Leuten. Die Mitspieler wurden klar in zwei Teams aufgeteilt. CVJM Leipzig 1 und CVJM Leipzig 2.
Wie immer gab es unterwegs noch eine Stärkung. Das übliche Fast-Food-Restaurant „zur goldenen Möwe“ wurde angesteuert, um Kaffee zu tanken. Schließlich hatte die Mehrzahl der Spieler schon einen anstrengenden Studien- oder Arbeitstag hinter sich.
In Dresden angekommen starte das Turnier auch sehr bald. Unter der Leitung von Michael Sollfrank wurde der Zeitplan genau eingehalten. Im ersten Spiel mussten unsere beiden Mannschaften gegeneinander antreten. Ein hartes Spiel auf hohem Niveau, welches das Team 1 sehr knapp in 2 Sätzen gewinnen konnte. Schon hier zeigte sich, dass beide Mannschaften sehr ausgeglichen waren. Danach mussten wir uns in der weiteren Vorrunde qualifizieren.
Nach der Vorrunde ging es in die Zwischenrunde und dann ins Platzierungsspiel. Das war so gegen halb 4. Zu der Zeit war auf den meisten Gesichtern doch schon eine gewisse Müdigkeit zu sehen. Jetzt hieß es durchhalten! Kaffee und Traubenzucker waren zu dieser Zeit gefragt.
In dieser Nacht reichte es leider für beide Teams nicht für einen der vorderen Plätze. Doch das machte uns nichts aus. Wir spielten mit viel Spaß und guter Laune bis halb 6 am Morgen. Nach der Siegerehrung ging es dann wieder nach Leipzig. Dort angekommen waren wir alle wirklich K.O. und freuten uns auf den wohlverdienten Schlaf. Es war eine tolle Nacht und viel Motivation für unser weiteres Training. Und wer weiß, vielleicht starten wir ja im nächsten Jahr mit einer weiteren schlaflosen Mannschaft?
Die CVJM Volleyballer.
Die Sachsenmeisterschaft - Das Ende einer Reise

Am 8.10. war es soweit. 3 Volleyballerinnen und 5 Volleyballer trafen sich früh um 7 Uhr um gemeinsam die Reise nach Görlitz anzutreten. Die Endrunde der Sachsenmeisterschaft sollte an diesem Tag in Görlitz ausgetragen werden.
Nachdem wir uns in den Vorausscheiden auch in harten Kämpfen qualifiziert hatten, wollten wir uns das Finale natürlich nicht entgehen lassen.
Seit Anfang September trainierte die antretende Mannschaft deswegen gemeinsam als Team, um sich auf das Turnier einzuspielen. Das erste Ziel der Reise sollte jedoch nicht direkt Görlitz sein, sondern ein bekanntes Schnellrestaurant in Grimma. Dort wurde Kaffee und Kakao getankt, um dann frisch und munter auf die Reise zu gehen. Pünktlich 10 Uhr saßen wir dann in Görlitz in der Sporthalle zur Andacht.
Die Turnierleitung übernahm Micha Sollfrank aus Dresden. Als Routinier im Bereich der Turnierleitung sorgte er auch diesmal wieder für einen reibungslosen Ablauf im Rahmen der geplanten Zeit.
Wir mussten gleich das erste Spiel an diesem Tag bestreiten. Der Gegner sollte sich auch gleich als der schwerste Kontrahent unserer Gruppe herausstellen. Die Mannschaft aus Großenhain sollte diesen Tag auch alle anderen Spiele gewinnen und somit Sachsenmeister werden. Für uns waren noch zwei weitere Spiele zu bestreiten. Das zweite Spiel an diesem Tag gewannen wir deutlich. Im dritten Spiel ließen wir den ersten Satz freundlicherweise dem Gegner, gewannen den zweiten aber mit höherer Punktdifferenz, sodass wir auch aus diesem Spiel als Sieger hervorgingen.
Die Vorrunde war damit geschafft. Jetzt stand erstmal eine Stärkung auf dem Programm. Die Organisation in Görlitz war echt klasse und es stand ein Imbiss zum Mittag bereit.
Nachdem wir ordentlich gestärkt waren, ging es in die Zwischenrunde. Dort verloren wir gegen einen deutlich stärkeren Gegner, gewannen jedoch ein zweites Spiel nach Punkten. Nach der Zwischenrunde stand fest, wir würden um Platz drei in der Endrunde der Sachsenmeisterschaft spielen. Ein Ergebnis welches wir so nie vermutet hätten. Schließlich qualifizierten wir uns zwar auch schon die vorherigen Jahre für die Sachsenmeisterschaft, jedoch war unser bestes Ergebnis bis dahin einmal der vorletzte Platz.
In unserem letzten Spiel gingen wir mit voller Kraft voran und gewannen den ersten Satz. Nach dem ersten Satz mussten wir leider auf zwei unserer Angreifer verzichten und spielten dann mit 3 Mädels weiter. Damit waren wir im Angriff leicht unterlegen. Nach einem sehr harten Kampf ging der zweite Satz somit an die Mannschaft aus Annaberg. Nun ging es in einen dritten Satz, der über Sieg oder Niederlage entscheiden sollte. An Spannung war die Zeit vor dem dritten Satz nun nicht mehr zu überbieten. Unser Team ging noch mal kurz die letzten strategischen Absprachen durch, dann ging es auch schon los. In diesem Satz unterlagen wir nur sehr knapp dem Gegner. Somit stand der vierte Platz für uns fest. Trotz der Niederlage waren wir absolut glücklich. Einen solchen Ausgang der Sachsenmeisterschaft hatten wir nicht erwartet.
Das Fazit dieses Tages: Jede Menge Spaß, gute Laune, ein toller Imbiss und ein absolut perfekt interagierendes Team.
Die CVJM Volleyballer
Das Finale der CVJM Sachsenmeisterschaft

Am Samstag, dem 09.10.2010, fuhren wir früh los nach Hohenstein Ernstthal um uns mit anderen Mannschaften im Finale der CJVM Sachsenmeisterschaft zu messen. Zum zweiten Mal in Folge konnten wir uns für die Endrunde qualifizieren, was schon allein ein Erfolg war.
Gut angekommen und kurz aufgewärmt ging es auch schon los.
Im ersten Spiel mussten wir uns der JG Drehbach verdient geschlagen geben, da diese von Anfang an eine hohe Konzentration aufwiesen, welche uns noch fehlte.
Gegen die "Baggerfahrer Großenhain" lief es schon besser. Doch leider waren unsere Bemühungen noch nicht von Erfolg gekrönt.
Das letzte Spiel der Vorrunde bestritten wir gegen die JG Syrau. Es waren 2 hart umkämpfte Sätze die wir beide für uns entscheiden konnten. Der Grund dafür lag in unserem gut strukturierten Spiel.
Dann folge eine etwas längere Pause, welche sich nicht gut für uns auswirken sollte.
Der nächste Gegner war der CVJM Görlitz. Zwar stand es nach 2 Sätzen 1 zu 1, doch aufgrund des besseren Punktverhältnisses hatte Görlitz gewonnen. Wir konnten leider den Schwung aus dem Spiel gegen Syrau nicht über die lange Pause mitnehmen und waren deshalb vor allem im ersten Satz gegen Görlitz sehr unkonzentriert, was in einer derben Klatsche endete.
Somit standen wir wie im Vorjahr im Spiel um den vorletzten Platz und trafen da auf einen Gegner aus der Vorrunde - die JG Syrau. Doch diesmal konnten sich unsere Gegner gut auf uns einstellen und bestraften unsere Fehler konsequent. Wir hielten zwar gut mit konnten aber keinen der beiden Sätze zu unseren Gunsten entscheiden und wurde somit leider Letzter.
Fazit: Trotz der Platzierung haben wir ein gutes Turnier gespielt. Wie schon gesagt war die erneute Qualifizierung für die Endrunde an sich der Erfolg. Wie im Jahr 2009 konnten wir ein Spiel gewinnen, doch damals war es das Spiel um den vorletzten Platz.
Mit einem "weinenden und einem lachenden" Auge traten wir unseren Heimweg an, den Blick nach vorn gerichtet (auch schon auf die erste Runde der Quali für die Sachsenmeisterschaft 2011).
Über Frohburg nach Hohenstein-Ernstthal…

Am Samstag den 12.06. war es so weit, wir durften uns nach den überstandenen Ephoralausscheid im März diesen Jahres mit 3 anderen Teams aus dem Kirchenbezirk Leipzig messen, um die beiden besten Teams zu ermitteln, die für den Sachsenausscheid berechtigt sind.
Leider geschah bereits beim Erwärmen das, was wir uns alle nicht wünschen. Bei der JG aus Connewitz verletzte sich der Spieler Florian so stark, dass an ein Weiterspielen nicht zu denken war. Im Gegenteil - es musste sogar ein Notarzt gerufen werden, der den tapferen Flo mit in die Helios Klinik in Borna nahm, wo ein stark verstauchter rechter Fuß diagnostiziert worden ist. Wir wünschen ihn eine rasche Genesung und auf das er uns bald wieder im Training zur Verfügung steht.
In der sich anschließenden Andacht machte uns der Sportleiter des Leipziger Landes Andreas Bergmann darauf aufmerksam, dass wir nicht primär die Fehler hervorheben sollen, die uns in unserem alltäglichen Leben widerfahren, sondern vielmehr die positiven Aspekte zu schätzen und v. a. loben wissen. Mit Lob wird in unserer heutigen Gesellschaft leider zu oft gespart, weswegen ich an dieser Stelle mit gutem Beispiel voran gehen möchte und allen Beteiligten für ein tolles und sehr gut organisiertes Bezirksausscheidturnier bedanken möchte.
Beim ersten Spiel trafen die Gemeindesportler aus Bornaer auf die JG aus Connewitz, welche nach dem Ausfall von Flo nur noch zu 5 spielen konnten und damit ein großes Handicap aufwiesen. Wir stellten das Schiedsgericht, welches unter der souveränen Leitung von Alex einen glatten 2 Satz Sieg der Bornaer sahen.
Nun durften wir gegen die JG aus Frohburg antreten. Es sollte sich ein an Spannung und Abwechslung kaum zu überbietenden Spiel entwickeln. Vom ersten Punkt an wurde von beiden Teams ein großer Einsatz und Tatendrang in die Waagschale geworfen. Frohburg erwischte dabei den besseren Start und konnte sich schnell mit 7 Punkten von uns absetzen.
Dennoch sollte es uns zunächst gelingen, dass wir Stück für Stück wieder an die Frohburger heran kamen. Beim Spielstand von 24 zu 23 war es dann soweit. Rechtzeitig vor dem eigentlichen Satzende (25 Punkte werden dafür benötigt) gingen wir das erste Mal in Führung. Jetzt hieß es die Nerven zu behalten und nicht die Angabe zu vergeigen. All das gelang uns auch, jedoch war der Gegner in diesem Moment zu stark und konnte ausgleichen.
Nun mussten 2 Punkte Vorsprung heraus gearbeitet werden, um den Satzgewinn zu verbuchen. Nach etlichen Rallyes und andauernden Führungswechseln, hatte Frohburg beim Spielstand von 28 zu 27 erneut Satzball. Wiederum gelang es uns diesen erfolgreich abzuwähren und auszugleichen. Die Spannung stieg ins Unermessliche und motivierte uns alles zu geben. Tatsächlich holten wir auch den 29. Punkt, so dass wir nun wiederum Satzball hatten… Angabe von uns - Frohburg nimmt erfolgreich an und kommt ihrerseits zum Angriffsschlag, den wir mit einem schönen Bagger entschärfen konnten. Jetzt ein ordentliches Zuspiel und dann „nur“ noch den Ball im gegnerischen Feld per Angriffsschlag unterbringen…so sieht es die Volleyballtheorie vor. Und genauso kam es auch. Julia, Tim, Sven, unser Kapitän Alex und ich fielen uns allesamt sofort in die Arme und konnten unsere Leistung gemeinsam bejubeln und dennoch kaum realisieren. Wann hatte es das schon mal gegeben, dass wir nach einem großen Rückstand zurück in den Satz gefunden haben, Satzbälle abwähren mussten und dennoch im entscheidenden Moment als die Glücklicheren hervor gingen??
Wie heißt es doch so schön „Nur dem Tüchtigen steht das Glück zur Seite“…und anscheinend waren wir sehr tüchtig gewesen.
Dieses Hochgefühl galt es nun zu konservieren und mit in den 2 Satz zu nehmen. Beflügelt von dem Erfolgserlebnis des ersten Satzgewinnes spielten wir nun souverän und ließen nichts mehr anbrennen. Mit 25 zu 19 gewannen wir den 2. Satz und konnten stolz auf unsere Leistung sein.
Im anschließenden Spiel durften wir gleich wieder ran. Diesmal war die JG Connewitz unser Gegner. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, was u. a. damit aufgezeigt werden kann, dass beide Teams nur aus 5 Spielern bestanden. Uns wurde wieder viel abverlangt und es stellte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie im ersten Spiel ein. Den ersten Satz gewannen wir denkbar knapp mit 25 zu 23, um dann den 2. Satz deutlicher mit 25:19 auf unsere Habenseite zu verbuchen.
Bei der anschließenden Mittagspause, zu der es leckere Wiener Würste gab, kam man ins Gespräch mit den anderen Teams und gleichfalls mit Andreas Bergmann dem Sportleiter. In einer anregenden Diskussion schlugen wir ihn vor, im nächsten Jahr mehr Teams aus der Region Leipzig am Bezirksausscheid teilnehmen zu lassen, um damit mehr Spiele absolvieren zu können, welches sich förderlich für den Spielspaß auswirkt. Er nahm diesen Vorschlag mit offenen Ohren an und wollte dies gemeinsam mit Pierré vom Leipziger Jugendpfarramt bereden.
Unser letztes Spiel bestritten wir gegen die ebenso bis dato ungeschlagenen Bornaer Gemeindesport. Diese waren uns v. a. körperlich überlegen, was sich in der glatten 2-Satzniederlage bemerkbar machte.
Nicht desto Trotz hatten wir 5 eine Menge Spaß und konnten gemeinschaftlich mit viel Spaß, Einsatz und Freude dazu beitragen, dass wir nun bereits das zweite Mal in Folge für den Sachsenausscheid qualifiziert haben, der am 9. Oktober in Hohenstein-Ernstthal statt finden wird.
Ein Ausflug ins idyllische Kyffhäuser Land
Am Samstag den 17.04. trafen sich in aller Frühe 6 motivierte Volleyballer, um die weite Fahrt ins thüringische Schlotheim auf sich zu nehmen. Dort veranstalteten unsere Freunde des CVJM Rockstedt ihr all jähriges statt findendes Pokalturnier, an dem wir das erste – nicht jedoch das letzte - Mal teilnehmen sollten…
Pünktlich auf die Minute angekommen, hieß es nun sich warm zu spielen und an die dortigen Hallenbedingungen anzupassen. Nach einer einleitenden Andacht, den Festlegen der Spielregeln und der Gruppeneinteilung, konnte es beginnen.
Wir hatten das „Glück“ in eine Gruppe gelost wurden zu sein, die nur aus 3 Teams bestand (in den anderen beiden Gruppen waren jeweils 4 Teams). Dafür befanden wir uns unter gleichgesinnten Hobbyteams, währenddessen in den anderen Gruppen sich jeweils ein Leistungsteam tummelte.
Im ersten Spiel unserer Gruppe zwischen dem SV Keula und Ebeleben hatten wir die Ehre das Schiedsrichtergespann zu stellen. Beide Mannschaften boten uns ein spannendes Spiel, welches erst im 3. Satz seinen Sieger in Ebeleben fand. Gegen das siegreiche Team stand dann unsere erste Bewährungsprobe an, die damit gleich zum Gradmesser werden sollte.
Sowohl unsere beiden Mädels Romy und Julia als auch die Vertreter des „stärkeren“ Geschlechtes in den Personen Lucas, Sven, Alex und Daniel gingen allesamt sehr konzentriert zu Werke, so dass wir dieses Spiel in 2 Sätzen zu gewinnen vermochten.
Das gab uns den benötigten Auftrieb, um auch im nächsten Spiel gegen Keula gut auszusehen. Dies gelang uns zwar nur bedingt, jedoch lässt sich gerade an diesem Spiel aufzeigen, dass wir uns aufgrund des wöchentlichen Trainings und der regelmäßigen Teilnahme an Turnieren stetig weiterentwickeln. Hätten wir vor noch nicht all zu langer Zeit im 3. und damit alles entscheidenden Satz nicht mal im Ansatz daran geglaubt einen größeren Rückstand aufzuholen, war uns dies an jenem Tage vergönnt.
Ungeschlagen haben wir die Vorrunde absolviert und damit mehr als die Pflicht erledigt. Alles was nun folgen sollte, konnte getrost unter der Rubrik „Kür“ eingestuft werden.
Zu den Finalspielen trafen jeweils die gleichen Vorrundenplatzierten in einer separaten Gruppe aufeinander. Dies bedeutete für uns, dass wir uns mit den anderen beiden Gruppen Ersten messen konnten. Wie nicht anders zu erwarten, waren dies die beiden Leistungsteams.
Nun galt es zu zeigen, in wie weit wir auch mit solchen Teams mithalten können.
Das erste Spiel bestritten wir gegen die Flying Eagles und von Beginn wurde uns klar gemacht, dass wir hier nicht als Erstes die 25 Punkte ernten werden, die benötigt werden, um einen Satz zu gewinnen. Krachende Schmetterbälle und Angaben flogen uns pausenlos um die Ohren, so dass wir dennoch positiv verwundert waren, dass wir immerhin 15 und 17 Punkte gegen diesen starken Gegner hamstern konnten. Als wir gar im darauffolgenden Spiel gegen den CVJM Gera für einen längeren Zeitraum in Führung lagen, wäre es nicht zu vermessen gewesen, von einer Sensation zu schreiben. Wäre, wenn und aber gibt es jedoch nicht.
Wir haben uns tapfer geschlagen und rangen Gera immerhin stolze 21 Punkte ab. Damit schienen wir sie angestachelt zu haben, was sich im nächsten Satz mit von uns geholten 10 Punkten aufzeigen lässt.
Schlussendlich stand für uns der dritte Platz zu buche. Da die reinen Leistungsteams separat betrachtet wurden sind, waren die das best platzierte Hobbyteam und durften uns über ein Puzzle und eine Urkunde freuen, sowie über einen schönen Wanderpokal, den es im nächsten Jahr zu verteidigen gilt…
(geschrieben von Daniel Eck)
Turnierbericht - Ephoralausscheid

Am 13.03. war es wieder soweit. Wir traten beim Ephoralausscheid in Leipzig an, um uns mit 4 weiteren Teams im Volleyball zu messen. Das Turnier wird veranstaltet vom Jugendpfarramt Leipzig und dient als Vorrunde zur Sachsenmeisterschaft. Die beiden besten Mannschaften kommen eine Runde weiter.
Die Spiele wurden von unserer Mannschaft mit großer Spannung erwartet, in der Hoffnung die heiß ersehnte Eintrittskarte in die nächste Runde zu bekommen. Das war gar nicht so leicht, da wir leider nicht in voller Stärke antreten konnten. Uns fehlten einfach die Mädels. Diese gibt es natürlich auch in unserer Volleyballgruppe, aber leider stand uns durch Arbeit und andere Termine nur ein Mädel zur Verfügung.
Alle Hoffnungen in die weibliche Stärke unseres Teams lagen also auf Julia. Bei den männlichen Spielern hatten sich Alexander, Daniel, Christopher, Max, Sven und Tim gemeldet. Nach einer kurzen Abstimmung mit der Turnierleitung und den anderen Mannschaften stand fest, dass unsere Mannschaft auf dem Feld nur aus 5 Personen bestehen würde und das fehlende Mädel nicht ersetzt wird. Eine schwierige Situation, da das funktionierende Team (normalerweise 6 Spieler) im Volleyball eine der wichtigsten Grundlagen bildet.
So gingen wir also in das erste Spiel gegen die JG Bethlehem. In diesem Spiel wandelte sich die Anspannung die noch kurz zuvor bestand in puren Willen. So konnte der erste Satz klar gewonnen werden. Auch den zweiten Satz gewonnen wir, was zu einer gewissen Erleichterung führte und das Selbstvertrauen wachsen lies.
Danach war erst einmal pfeifen angesagt. Wir mussten den Schiedsrichter stellen. Auch hier war die ganze Mannschaft gefragt. Schließlich benötigt man beim Volleyball günstiger weise einen ersten und zweiten Schiedsrichter, sowie jeweils eine Person für die hintere Grundlinie. Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle die Person, die die Punkte zählt. Das übernahm Julia. Mit kühlem mathematischen Geschick entging ihr kein einziger hart erkämpfter Punkt. Kommt daher etwa die Bezeichnung "Nummerngirl"?
Danach hatten wir ein Spiel Zeit uns auszuruhen und wieder warm zu spielen. Diese Zeit nutzten wir zusätzlich, um wichtige strategische Entscheidungen zu treffen. Schließlich stand uns ein harter Gegner bevor. - die JG aus Connewitz.
In diesem Spiel mussten wir sehr stark kämpfen, um auch hier siegreich vom Feld zu gehen. Beide Mannschaften wollten den Sieg, das war deutlich zu merken. Es wurde um jeden Ball gekämpft. Die Mannschaften lagen lange Zeit nur zwei bis drei Punkte auseinander. Mit etwas Glück und kühlem Kopf konnten wir jedoch auch dieses Spiel für uns entscheiden. Das nächste Spiel gegen Taucha war etwas entspannter.
Nichts desto trotz mussten wir auch dieses Spiel ernst nehmen, standen wir hier doch 5 Jungs gegenüber. Das kam zustande, da auch hier die Mädels fehlten. Das letzte Spiel gegen SoJa war nicht so entspannt. Anscheinend waren wir uns einem weiteren Sieg mittlerweile so sicher, dass wir das Spiel nicht mehr so ganz ernst nahmen.
Ein böser Fehler, wie sich herausstellte. So mussten wir den zweiten Satz abgeben und es wurde ein dritter Satz zur Entscheidung gespielt. Es galt also noch einmal alles zu geben!
Eine weitere kurze taktische Absprache und unsere fünf Volleyballer gingen wieder auf das Feld. Den letzten Satz konnten wir für uns entscheiden und standen somit nach einem langen Nachmittag als Turniersieger fest.
Zum Ende des Tages sahen wir uns verpflichtet Danke zu sagen. Danke für ein tolles Turnier, eine tolle Turnierleitung, eine entspannte Atmosphäre in einer tollen Sporthalle und an die anderen Teams, die hart gekämpft haben und das Turnier damit zu jeder Zeit spannend gestaltet haben. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.
Darauf freuen wir uns schon.
Die Volleyballer des CVJM Leipzig.
(Geschrieben von Jörg Schmidt)









