CVJM-Leipzig
Spruch des Tages
 
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Aktionen/Veranstaltungen

Hier im CVJM gibt es jede Menge zu erleben. Egal ob du im Sommer mit uns verreisen magst, oder hier in Leipzig tolle Sachen erleben willst – bei uns bist du genau an der richtigen Stelle. Wir gehen mit dir Klettern, machen Ausflüge in Freizeitbäder mit dir, haben die neusten Bastelhits für dich auf Lager und vieles mehr.

 

 

Das war sie – die Beachparty 2018!

Die Schulzeit ist vorbei und die Sommerferien gingen los – idealer Zeitpunkt für eine Sause und so kamen viele Kinder und Jugendliche zu unserer alljährlichen Beachparty! Die Sonne gab ihr Bestes und alle kamen mächtig ins Schwitzen, nicht nur die fleißigen Helfer beim Aufpusten der Deko. Eine Runde Fit-Fußball oder andere Wasserspiele versprachen eine ersehnte Abkühlung. Auch ganz neue Sportarten wie Poolnudel-Wasserball-Hockey wurden erprobt und ausdauernd gespielt.

Neben so viel körperlicher Anstrengung durfte natürlich ein anständiger Imbiss sowie eine fruchtige Erfrischung nicht fehlen! Anschließend noch eine ausgefallene Pose in der Fotoecke machen und ab zum Wasserbomben-Volleyball. Wer hier nicht an einem Strang zog, wurde ganz schön nass. Um allen am Ende nochmal einzuheizen, gab es eine feurige Überraschung. Einfach mal selber Feuerspucken – alles möglich hier im CV!

Das Krippenspiel des CVJM Leipzig

Der geheimnisvolle Raum im CVJM Leipzig

Vom 16.10. bis 20.10.2017 haben sich 6 Gruppen auf das Abenteuer eingelassen, sich eine Stunde in einen Raum einschließen zu lassen. Dort haben sie gesucht, gefunden, gerätselt, kombiniert und gerechnet. Schließlich hat dann jede Gruppe mit mehr, oder weniger Hilfe es geschafft, Martin Luther zu entführen. Die Teilnehmenden schlüpften in die Rolle von Freunden Martin Luthers. In seinem Schlaf- und Arbeitszimmer suchten Sie nach Hinweisen, um ihn zu finden. Sie erfuhren so von seinen 95 Thesen, dass er zu seiner Zeit nicht sonderlich beliebt war und dass er die Bibel übersetzt hat. „Och nee, schon wieder Luther!“ war die Aussage eines Jugendlichen als wir im bereits verschlossenen Raum standen und ich zu erklären begann, worum es geht. Sobald aber das Startsignal gegeben wurde und die Gruppe beginnen durfte, nach Hinweisen zu suchen, waren alle hellauf begeistert. Da waren Thesen überall im Raum verteilt, in einer Ecke stand ein Bett, daneben ein Nachttisch, ein gedeckter Tisch, ein Lesepult, ein Schreibtisch und ein Klavier, an den Wänden hingen Flaggen und Bücher standen herum. „Was sollen wir jetzt machen?“ Fragt ein Mädchen „Nach Hinweisen und versteckten Dingen suchen“ antworte ich. Aber Hinweise müssen auch erstmal als solche erkannt werden. Da musste ich doch öfter, als gedacht einen Hinweis geben. Zum Beispiel, dass Luther ja die Bibel übersetzt hat und … ach nein! Ich darf hier nicht zu viel verraten. Denn vielleicht ist ja ein anderer Gruppenleiter angeregt, kauft sich dieses Buch und probiert den geheimnisvollen Raum bei sich aus. Und eine der wichtigsten Regeln zu Beginn lautet: „Das Geheimnis muss bewahrt werden!“ Ich kann es nur empfehlen, dass mal auszuprobieren. Allerdings sollte man sich wirklich die Zeit nehmen, und die Grundkenntnisse am Anfang des Buches durchlesen. Man sollte meiner Meinung nach auch lieber mindestens einen Tag vor dem offiziellen Start eine Testgruppe haben, um Fehler auszubügeln und evtl. auch einige Hinweise einfacher zu gestalten. Denn ohne Tipps meinerseits hätte es keine Gruppe innerhalb von einer Stunde geschafft, alle Rätsel zu lösen und Martin Luther zu finden. Der war bei uns übrigens eine Playmobil-Figur. Und man benötigt auch ein, zwei Gruppendurchläufe, um ein Gefühl dafür zu bekommen, an welcher Stelle wieviel Tipps nötig sind. Es braucht also insgesamt Vorlauf, sich mit dem Buch und dem ersten Raum auseinanderzusetzen, dann Zeit, um das benötigte Material zu organisieren und die Testgruppe (am besten Mitarbeiter/ Helfer), die dann evtl. auch mal eine Gruppe durch den Raum begleiten. Na und schließlich schreibt man noch eine kleine Andacht, die man der Gruppe nach erfolgreichem Rätsellösen zukommen lässt. Da meine Zielgruppe aus der offenen Jugendarbeit war, in der die meisten von Hause aus gar keine Berührung mit dem christlichen Glauben haben, wählte ich eine sehr kurze schon fertige Radioandacht von Pfarrer Martin Vorländer aus Frankfurt zum kleinen Playmobil-Luther. Danach konnten sich die Gruppen noch überlegen, was sie selbst gern verändern würden und sollten darüber nachdenken, ob sie selbst alles glauben, was sie hören, oder selbst nachlesen und ihre Quellen überprüfen. Dieser Grundgedanke aus Luthers Übersetzung der Bibel konnte mit dem geheimnisvollen Raum ganz gut vermittelt werden. Am besten hat das übrigens mit einer Gruppe funktioniert, die eigentlich zu jung dafür war. Denn empfohlen sind die Räume ab 14 Jahren. Aber meine Jungengruppe hat mich dann doch überredet und mit vielen Hilfestellungen von mir, haben auch sie es geschafft. Aber, wie gesagt, haben diese 10-12-jährigen sich am Ende am besten auf die Fragen nach der Andacht eingelassen und wir hätten sicher noch eine Stunde schwatzen können, hätte nicht schon die nächste Gruppe gewartet. Nächstes Jahr geht es für uns in die nächste Runde. Im Februar ist ein weiterer Escape-Room geplant. Diese Räume werden in dem Buch „Der geheimnisvolle Raum“ vorgestellt und es wird erläutert, wie man einen solchen Raum bei sich einrichtet. So kompliziert ist das gar nicht, nur etwas Zeitintensiv.

Danilo Hutt (MA Päd.)